(DRK) Am 27. und 29. Mai schickt das Deutsche Rote Kreuz insgesamt 1.500 Zelte als Notunterkünfte für die Erdbebenopfer in die chinesische Stadt Chengdu. Beide Maschinen vom Typ Iljuschin IL76 fliegen ab Lahore / Pakistan.
In Chengdu werden die Zelte vom Chinesischen Roten Kreuz in Empfang genommen und in die am stärksten betroffenen Regionen verteilt. Der erste Flug wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert, der zweite aus eigenen Mitteln des DRK.
Jedes Zelt ist vier mal vier Meter groß und bietet bis zu sechs Personen eine provisorische Unterkunft. Damit kann insgesamt bis zu 9.000 Betroffenen geholfen werden. Nach Schätzung der Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sind rund fünf Millionen Menschen aufgrund des Erdbebens ohne Obdach.
Das DRK schickt die Zelte auf Bitten des Chinesischen Roten Kreuzes. Bei der Verteilung der Zelte werden die Bedürfnisse von Kindern, älteren und behinderten Menschen sowie schwangeren Frauen besonders berücksichtigt.
Seit Montag ist vom Deutschen Roten Kreuz auch ein mobiles Krankenhaus in Dujiangyan in Betrieb. Deutsche und chinesische Ärzte und Schwestern arbeiten Hand in Hand bei der Behandlung von Erdbebenopfern und alltäglichen Notfällen. Am ersten Tag wurden hier über 200 Patienten behandelt.
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