Luxemburg/Tiflis 11. August 2008. (CARE) Nach dem Ausbruch der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Georgien und Russland koordiniert CARE die Hilfe für Flüchtlinge gemeinsam mit den Vereinten Nationen und weiteren Hilfsorganisationen, so Frédéric Haupert, Direktor von CARE in Luxemburg.
CARE bereite sich derzeit darauf vor, Lebensmittel, Wasserreinigungsmittel, Decken und Schlafsäcke zu verteilen. Um nun schnelle Hilfe leisten zu können, brauchen wir dringend Spenden, erläutert Haupert.
Die Situation ist düster. Krankenhäuser sind völlig überfüllt und die Menschen sind verzweifelt auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort, berichtet David Gazashvili, stellvertretender Nothilfedirektor von CARE in Georgien. CARE ruft alle Parteien dazu auf, die Gewalt zu beenden und humanitären Organisationen den Zugang zu den Flüchtlingen zu gewährleisten, so Gazashvili weiter.
CARE arbeitet seit 1992 in Georgien. Anfangs unterstützte die Hilfsorganisation Vertriebene und arbeitet heute in den Bereichen Gemeinde- und Unternehmensentwicklung sowie Good Governance (gute Regierungsführung). Derzeit beschäftigt CARE 70 nationale und internationale Mitarbeiter in Georgien und arbeitet im Süden und Osten des Landes. Die Projekte sind derzeit unterbrochen.
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