(Auswaertiges-Amt) Die Bundesregierung stellt für die Zivilbevölkerung im georgischen Konfliktgebiet eine Million Euro Hilfsgelder zur Verfügung. Finanziert werden damit Notunterkünfte, medizinische Notversorgung sowie weitere Hilfsgüter für die aus dem Krisengebiet geflohenen Menschen.
Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat heute (11.08.) seine intensiven Bemühungen fortgesetzt, zwischen den Konfliktparteien in Georgien zu vermitteln und zu einer Entspannung der Lage beizutragen.
Unter den derzeitigen militärischen Auseinandersetzungen leidet vor allem die Zivilbevölkerung, die in großer Zahl aus dem Konfliktgebiet fliehen musste. Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) spricht von einer sich dramatisch verschlechternden humanitären Lage im Konfliktgebiet. Davon berichtete der Präsident des IKRK Bundesminister Steinmeier auch bei einem Telefonat am Wochenende. Um die unmittelbare Not der Flüchtlinge zu lindern, hat Bundesminister Steinmeier entschieden, zunächst eine Mio. Euro für humanitäre Hilfsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.
Das Auswärtige Amt stellt die Hilfsgelder dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) sowie der Rot-Kreuz-Familie zur Verfügung. Finanziert werden damit Notunterkünfte, medizinische Notversorgung sowie weitere Hilfsgüter für die aus dem Krisengebiet geflohenen Menschen.
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