Home UNICEF Deutschland UNICEF Deutschland
 
UNICEF Deutschland
Pressemeldungen

  • UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderrechte müssen für alle Kinder gelten | Bundesrat muss den Weg frei machen für die volle Geltung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland
    Anlässlich der heutigen Sitzung des Bundesrats fordern UNICEF Deutschland und Deutsches Kinderhilfswerk die Ministerpräsidenten zu einer klaren Entscheidung für die volle Geltung der internationalen Kinderrechte in Deutschland auf. Dem Bundesrat liegt ein Antrag von vier Bundesländern vor, die seit 18 Jahren geltende deutsche Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention endlich zurückzunehmen.
    'Es ist überfällig, dass die internationalen Kinderrechte in Deutschland endlich ohne Vorbehalt verbindlich für alle Kinder gelten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland zu verbessern. Heute werden 16-Jährige im Asylverfahren oft wie Erwachsene behandelt - das ist ein klarer Verstoß gegen internationales Recht', sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland.

  • UNICEF zum Internationalen Frauentag 8. März: Gleiche Rechte für Frauen in den Mittelpunkt des Wiederaufbaus in Afghanistan rücken | Nur 18 Prozent der jungen Frauen können lesen und schreiben | UNICEF will 2,6 Millionen Mädchen in die Schule bringen
    Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März weist UNICEF auf die anhaltende Benachteiligung von Mädchen und Frauen in Afghanistan hin. Trotz großer Fortschritte seit dem Ende der Taliban-Herrschaft wird Frauen der Zugang zu Bildung immer noch schwer gemacht. Nur 18 Prozent der Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren können lesen und schreiben. 60 Prozent der Mädchen im Grundschulalter erhalten keinen Unterricht.  'Diskriminierung prägt den Alltag der weiblichen Bevölkerung in Afghanistan', sagte UNICEF-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus. 'Ihre Benachteiligung hat gravierende negative Folgen für das ganze Land. Gleiche Rechte und Bildungschancen für Mädchen und Frauen müssen in den Mittelpunkt des friedlichen Wiederaufbaus Afghanistans gestellt werden.'

  • Kinderpornografie in digitalen Netzen wirksam bekämpfen / Löschen statt Sperren darf keine Ankündigung bleiben
    Nach der Unterzeichnung des Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen durch Bundespräsident Horst Köhler fordern UNICEF und ECPAT die Bundesregierung auf, unverzüglich konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Kinderpornografie aus digitalen Netzwerken zu verbannen. Da die Bundesregierung angekündigt hat, das nun in Kraft tretende Gesetz nicht anwenden zu wollen, ist sie verpflichtet, Alternativen aufzuzeigen und umzusetzen.

  • Roma-Kinder im Kosovo: Abgeschoben und ausgegrenzt / UNICEF besorgt über die Situation der Roma-Kinder im Kosovo / Abschiebung von Kinder in Deutschland aussetzen / Menschenrechtsexpertin Barbara Lochbihler besucht UNICEF-Projekte
    Anlässlich des morgigen zweiten Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo macht UNICEF auf die extrem schwierige Lebenssituation und mangelnde Integration von Roma-Kindern in dem noch immer vom Bürgerkrieg gezeichneten Land aufmerksam. Im Kosovo leben etwa 60 Prozent der Roma-Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Eine ausreichende Gesundheitsversorgung existiert für sie nicht. Roma-Familien, die aus Deutschland abgeschoben wurden, leben oft außerhalb der Gemeinden, in Holzbaracken, ohne Heizung und in verwahrlosten Verhältnissen.

    Die Europaabgeordnete Barbara Lochbihler (Grüne), die auch Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF ist, hat in den vergangenen Tagen den Kosovo besucht: 'Abschiebungen in den Kosovo bedeutet für viele Roma aus Deutschland Abschiebung in die Fremde und ins Elend', so die Menschenrechtsexpertin. 'Vor allem Kindern wird hier die Zukunft verbaut. Sie leiden enorm unter den katastrophalen Bedingungen in den Flüchtlingslagern und Roma-Siedlungen. Als ?Zigeuner? werden sie sowohl von der albanischen als auch von der serbischen Bevölkerung geschnitten. Entsprechend schwierig ist ihr Zugang zum regulären Arbeitsmarkt und zu Sozialleistungen.'

  • UNICEF-Nothilfe für Haiti muss weitergehen | Benefizkonzert von den Berliner Philharmonikern | Berlinale unterstützt UNICEF-Spendenaufruf
    Ihr Konzert am 20. Februar widmen die Berliner Philharmoniker der UNICEF-Nothilfe für die Kinder in Haiti. Das weltberühmte Orchester ist die erste Institution, die sich offiziell als internationaler UNICEF-Botschafter engagiert. 'Auch wenn die internationalen Kamerateams abziehen, muss die Hilfe in Haiti weitergehen. Insbesondere die Kinder brauchen unsere Hilfe', sagte der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle. Das Benefizkonzert am Samstag, 20. Februar, um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie ist bereits ausverkauft, wird aber auch live in der Digital Concert Hall im Internet übertragen. Zum Abschluss ihres Beethoven-Zyklus interpretiert das Orchester Beethovens viertes Klavierkonzert sowie Werke von Ligeti und Sibelius. Solistin des Abends ist die japanische Star-Pianistin Mitsuko Uchida. 'Der Wiederaufbau in Haiti beginnt bei den Kindern', sagte UNICEF Botschafterin Sabine Christiansen in einem Gespräch mit Pamela Rosenberg, Sir Simon Rattle, Mitsuko Uchida und Emmanuel Pahud, dem Medienvorstand der Berliner Philharmoniker.

  • Kindersoldaten befreien und unterstützen | UNICEF zum Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten
    Anlässlich des heutigen Welttages gegen den Einsatz von Kindersoldaten ruft UNICEF zu verstärkten Anstrengungen zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten auf. Nach Schätzungen von UNICEF werden trotz weltweiter Ächtung in den Kriegs- und Krisengebieten der Erde derzeit immer noch rund 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht. 'Der Einsatz von Kindersoldaten ist eine zynische Menschenrechtsverletzung', sagte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. 'Diese Kinder sind Opfer, die von skrupellosen Erwachsenen zu Tätern gemacht werden. Sie brauchen Unterstützung, um in ein normales Leben zurückzufinden.'

  • Wohlbefinden der Kinder muss Maßstab sein - Urteil ist richtiger Schritt im Kampf gegen Kinderarmut
    Als wichtigen Schritt für eine kindergerechte Gesellschaft begrüßt UNICEF das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelsätzen für Kinder, die auf Hartz IV angewiesen sind.

    'Das Urteil weist den richtigen Weg für einen wirksameren Kampf gegen Kinderarmut', sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. 'Der Armutsdruck ist vor allem für Kinder von Alleinerziehenden dramatisch. Sie brauchen bedarfsgerechte Unterstützung. Höhere Regelsätze allein reichen jedoch nicht aus. Es geht nicht nur darum, wie oft ein Kind neue Schuhe hat, sondern welchen Platz und welche Chancen ein Kind in der Gesellschaft hat. Die Politik muss jetzt endlich eine umfassende Strategie entwickeln, um zu vermeiden, dass Kinder oftmals schon sehr früh abgehängt und aus unserer Gesellschaft dauerhaft ausgegrenzt werden.'

  • Roger Moore spornt an zur "Mission Kinderrechte" | UNICEF-Botschafter 2010 | Am 31. März ist Einsendeschluss für den UNICEF-JuniorBotschafter-Wettbewerb 2010
    'Mission Kinderrechte' - der dienstälteste UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die JuniorBotschafter Sofie, Laura, Franziska und Katharina aus dem bayerischen Weilheim rufen gemeinsam auf, sich als UNICEF-JuniorBotschafter zu bewerben. Noch acht Wochen haben Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugend-
    liche bis 18 Jahre Zeit um mitzumachen.
    Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. 'Kinder sind die besten Botschafter für ihre Rechte und setzen sich gern für andere ein', würdigte Sir Roger den Einsatz der UNICEF-JuniorBotschafter. 'Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Wir alle können etwas dafür tun, dass sie weltweit Wirklichkeit werden', sagte Laura Krietenstein, eine der vier JuniorBotschafter-Gewinnerinnen 2009.

  • "Kunstkammer Rau - Das Auge des Sammlers"
    Über 40 Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten setzen die spektakuläre Reihe der Ausstellungsserie in der »Kunstkammer Rau« fort. Nach dem großen Erfolg der Auftaktausstellung der Sammlung Rau für UNICEF im Arp Museum mit rund 45.000 Besuchern wird nun am 5. Februar eine zweite Schau eröffnet, die den Sammler Gustav Rau in den Mittelpunkt stellt.

  • UNICEF startet heute große Impfkampagne in Haiti
    Heute beginnt eine große Impfkampagne im Erdbebengebiet in Haiti. Mit Unterstützung von UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation und den lokalen Behörden werden von heute an insgesamt rund 700.000 Kinder gegen gefährliche Krankheiten geimpft. UNICEF hat dazu die Impfstoffe, Spritzen und technischen Geräte beschafft und die notwendige Kühlkette organisiert.

    Die Kampagne startet in der Hauptstadt Port-au-Prince in den überfüllten und unhygienischen Notunterkünften, da dort das Krankheitsrisiko am größten ist. Sie wird Schritt für Schritt auf andere Landesteile ausgeweitet.

  • Sir Roger Moore, Eva Padberg und Oliver Bierhoff starten "Gib ab! Deine Stimme für `Schulen für Afrika` "
    Ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika starten der internationale UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die UNICEF-Paten Eva Padberg und Oliver Bierhoff die Kampagne 'Gib Deine Stimme ab ? für Schulen für Afrika!', um allen Kindern im südlichen Afrika einen Platz in der Schule zu verschaffen.

    Nach Schätzungen von UNICEF gehen dort 45,5 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben im südlichen Afrika. 'Ohne Bildung haben diese Kinder kaum eine Chance der Armut zu entkommen', sagte UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore. 'Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 blickt die Welt auf Afrika. Wir müssen diese Chance jetzt nutzen, endlich alle Kinder in die Schule zu bringen', sagte Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. 'Bildung ist die beste Investition. Geber- und Entwicklungsländer müssen mehr tun, damit das Recht auf Bildung endlich für jedes Kind Realität wird', sagte Top-Model Eva Padberg, die bereits mehrfach UNICEF-Bildungsprojekte besucht hat.

  • UNICEF: Not der Kinder überwältigend
    Trotz massiver internationaler Hilfe ist die Not der Kinder in Haiti
    nach Einschätzung von UNICEF weiter überwältigend. Erste Fälle von lebensgefährlichen Infektionskrankheiten wie Tetanus und Masern
    sowie Durchfallerkrankungen werden aus Leogane berichtet. Um eine Masernepidemie zu verhindern, sollen ab 2. Februar mit Unterstützung
    von UNICEF 600.000 Kinder unter fünf Jahren geimpft werden. Die Kinder
    erhalten auch Vitamin-A-Tabletten zur Stärkung der Widerstandskraft.

  • Gib ab! Deine Stimme für 'Schulen für Afrika'
    UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore, Eva Padberg und Oliver Bierhoff starten eine Kampagne für das Recht auf Bildung. Die VZ-Netzwerke unterstützen den Aufruf von UNICEF.

    Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Doch nirgendwo sonst sind Mädchen und Jungen so stark benachteiligt wie im südlichen Afrika. Das Millenniumsziel, allen Kindern bis zum Jahr 2015 eine gute Grundbildung zu ermöglichen, kann nur erreicht werden, wenn die Regierungen ihre Anstrengungen rasch verstärken und deutlich mehr Mittel bereitstellen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen fehlen jährlich 16 Milliarden US-Dollar, damit jedes Kind einen Platz im Klassenzimmer bekommt.

    Zur Fußball-Weltmeisterschaft blickt die Welt auf Afrika ? eine große Chance, das Millenniumsziel doch noch zu erreichen. Unter dem Motto 'Gib Deine Stimme ab!' rufen UNICEF und die VZ-Netzwerke gemeinsam zur Unterstützung auf.

  • UNICEF: Kinder in den Mittelpunkt stellen
    Vor der Wiederaufbaukonferenz für Haiti am kommenden Montag im kanadischen Montreal ruft UNICEF zu langfristiger Hilfe für die Kinder auf. Während die Nothilfe auf vollen Touren läuft, müssen jetzt die Weichen für die Grundversorgung der Menschen in den kommenden Monaten und für den Wiederaufbau gestellt werden.
     
    'Fast die Hälfte der Haitianer sind Kinder und Jugendliche, die schon vor der Katastrophe in extremer Armut lebten. Sie müssen jetzt im Mittelpunkt der Hilfe und des Wiederaufbaus stehen. Es müssen systematisch das Gesundheitssystem, Schulen und der Kinderschutz gestärkt werden', sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.

  • Haiti: UNICEF verstärkt Schutz und Hilfe für unbegleitete Kinder
    UNICEF verstärkt den Schutz für Kinder in Haiti, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden. Hierzu werden in einem ersten Schritt zusammen mit Partnern Schutzzentren für zunächst 900 unbegleitete Kinder eingerichtet. Eine Telefonhotline unterstützt die Suche nach vermissten Kindern. Weiter werden sichere Zonen für Kleinkinder bis fünf Jahre im Katastrophengebiet eingerichtet.
     
    UNICEF registriert alle Kinderheime und setzt sich dafür ein, dass sie Nahrungsmittel vom Welternährungsprogramm erhalten. In Absprache mit UNICEF und den Behörden hat die Polizei mobile Teams gebildet, um am Flughafen und an der Grenze zur Dominikanischen Republik sicherzustellen, dass Kinder, die ausreisen, vollständige Papiere haben.
     
    'Tausende Kinder im Erdbebengebiet schlagen sich allein durch. Sie sind von Mangelernährung, Krankheiten und Ausbeutung bedroht. Wir müssen diese Kinder finden, versorgen, schützen und wieder mit ihren Angehörigen zusammen bringen', sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
     
    UNICEF bringt mit Flugzeugen laufend Hilfsgüter nach Haiti und verteilt zusammen mit Partnern gegenwärtig Trinkwasser an 180.000 Menschen. Eine Impfkampagne ist in Vorbereitung. Zusatznahrung für 6.000 unterernährte Kinder ist eingetroffen.

  • "Hoffnung für Haiti" - UNICEF-Hilfe für Kinder / Lichteraktion heute 17 Uhr / Aufrufe im Internet und per SMS
    Während zunehmend mehr Menschen im Erdbebengebiet in Haiti Hilfe erhalten, wächst die internationale Hilfsbereitschaft. Unter dem Motto 'Hoffnung für Haiti' ruft UNICEF Deutschland mit Aktionen im Internet, über SMS, Spendentelefone und lokale Veranstaltungen zur Solidarität auf.

    Die Aktion knüpft an den großen Aufruf 'Hope for Haiti' in den USA an, an der sich am Freitag internationale Stars wie George Clooney und die meisten TV-Netzwerke beteiligen. Die Erlöse dort gehen an UNICEF, das Rote Kreuz und andere Organisationen.

    'Setz Dich ein. Es geht um Mitgefühl. Es gibt Zeiten in unserem Leben, wo Menschen in Not wirklich ohne jede Hilfe dastehen. Jeder sollte an die Organisation spenden, die ihm am besten gefällt', rief George Clooney Anfang dieser Woche insbesondere junge Menschen zur Unterstützung auf.

    'Wir brauchen einen langen Atem, um die Grundversorgung der Kinder sicherzustellen. Aber Hilfe ist nicht unmöglich. Die Helfer tun unter den chaotischen Bedingungen das Menschenmögliche und kommen langsam voran', sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.

  • UNICEF verteilt Trinkwasser im Erdbebengebiet
    Trotz der chaotischen Zustände und der logistischen Probleme in Haiti hat UNICEF am Samstag 17 große Wassertanks für jeweils 5.000 ? 10.000 Liter Trinkwasser im Katastrophengebiet aufgestellt. Weitere neun Tanks werden so rasch wie möglich installiert. Außerdem hat UNICEF 120.000 große Flaschen Trinkwasser verteilt. Unter Federführung von UNICEF wurden bisher insgesamt 52 Verteilstationen für Trinkwasser eingerichtet. Priorität für die Wasserversorgung haben Krankenhäuser und Stadtteile, in denen sich große Zahlen obdachloser Menschen aufhalten. Hier ist es auch besonders wichtig, rasch Latrinen anzulegen.

  • Haiti: Leid der Kinder wächst
    Obwohl zunehmend Hilfe in Haiti eintrifft, hat sich nach Einschätzung von UNICEF die Lage der Kinder weiter verschlechtert. Unzählige Verletzte und obdachlose Familien sind immer noch ohne medizinische Hilfe, Nahrung, Wasser und Schutz. Die Kinder sind jetzt besonders von Krankheiten wie Typhus und Cholera, Malaria und Dengue-Fieber bedroht.

    "Jetzt kommt alles auf eine gute Koordination an. Trotzdem muss man damit rechnen, dass durch das Chaos und die Schäden die Hilfe nur langsam vorankommen kann', sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.

    Den Vereinten Nationen kommt eine Schlüsselrolle bei der Koordination der Hilfe zu. Vom Krisenzentrum in der Nähe des Flughafens von Port-au-Prince organisieren Expertenteams den Einsatz.



  • UNICEF-Kinderstadt 2010: Großer Auftakt in Karlsruhe
    'Wir wollen das Jahr aber nicht nur dazu nutzen, Spenden für UNICEF zu sammeln. Wir wollen in Karlsruhe auch für noch mehr Kinderfreundlichkeit werben. Ich sage bewusst: `noch mehr´, weil wir seit vielen Jahren schon eine wichtige, eine gute Basis geschaffen haben', so OB Fenrich weiter. Und auch UNICEF-Botschafterin Christiansen unterstrich das Anliegen: 'Während der Städtepartnerschaft sollte man nicht nur nach außen blicken, sondern auch auf die Probleme unserer Kinder achten.'

  • Mittelplatz für Deutschland / Internationaler Vergleich zeigt Fortschritte für Kinder in Deutschland, aber auch ungelöste Probleme und pessimistische Einstellungen
    Mit einer neuen internationalen Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industrieländern zeigt UNICEF für Deutschland Verbesserungen, aber auch erhebliche Probleme auf. Deutschland liegt jetzt auf Platz acht und damit im oberen Mittelfeld von 21 Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Den ersten Platz belegen erneut die Niederlande. Dringenden Handlungsbedarf sieht UNICEF in Deutschland hinsichtlich der Situation allein erziehender Mütter und ihrer Kinder. Sie sind seit Jahren unverändert besonders stark von materieller Armut betroffen. Als Besorgnis erregend wertet UNICEF, dass Jugendliche hierzulande ihre beruflichen Perspektiven düsterer sehen als ihre Altersgenossen in allen anderen Industrienationen. Sie berichten häufiger als junge Menschen in anderen Ländern davon, sich allein gelassen und als Außenseiter zu fühlen.



 

Veranstaltungen

Blog Button Add to Google Reader or Homepage Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de RSS Verzeichnis RSS Blog Top Liste - by TopBlogs.de


Informationsportal für Kuriere und Kurierzentralen